Urbanic
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Urbanic

Sound & Recording, February 2008
www.soundandrecording.de

"Wenn Construction-Kits, dann von Ueberschall – die klingen fast immer amtlich."


Ein steter Strom an DVDs fließt von Ueberschall und versorgt die Nutzer des Elastik- 

Players unablässig mit neuem Klangfutter. Hier geht’s um Black Music in ihrer urbans- 

ten Form,aka R’n’B und HipHop. Der Elastik-Player arbeitet wie eh und je mit seinem Loop-Eye-Radarschirm,bei dem man die Länge eines Loops beat-genau einstellen kann.Außerdem lassen sich die Samples mit einfachen Tools anpassen. Echtes Sounddesign überlässt man bei Ueberschall aber dem Host-Sequenzer,der VST,AU oder RTAS können sollte. Time-Stretching und Pitch-Shifting gibt’s auch, allerdings nicht in Echtzeit. 

Inhaltlich bekommt man bei Urbanic 33 Construction-Kits,die im Auswahlmenü noch 

einmal unterteilt sind in Intro,Outro,Main, Einzelsamples und Variation. Das finde ich 

etwas schade,denn will man Intro und Outro möglichst schnell zusammen mit Main verwenden,muss man entweder mehrere Instanzen des Players starten oder seine eigenen Kits zusammenstellen. 

Am ergiebigsten ist naturgemäß das Main-Kit. Auf der ersten Taste liegt ein kompletter Mix,die folgenden Tasten liefern die Einzelspuren.Mit den einzelnen Drumsamples in einem eigenen Kit können Sie die Grooves aufpeppen oder eigene Grooves basteln.Die Kits sind überaus fett arrangiert. Die Grooves drücken ohne Ende,und die melodischen Abschnitte sind nicht allzu aufdringlich,sodass man noch eigene Melodien dazu erfinden kann. Am besten lassen sich aber wie immer die Drumspuren nutzen,denn alles andere bekommt man selber oft besser und flexibler hin. 

Trotzdem:Wenn Construction-Kits, dann von Ueberschall – die klingen fast immer amtlich.