Groove Shadow Elastik
Sound & Recording, 09-2007
www.soundandrecording.de



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„Instrumente“ mag ich nicht sagen denn die Sounds sind per Definition undefinierbar: Groove Shadows müssen nicht unbedingt im Vordergrund spielen, sondern machen sich v.a. hinter normalen Drumgrooves oder als mysteriöses Rhythmusbett gut. Sie bestehen aus Noise-Samples, bearbeiteten Natur-, Maschinen- oder Instrumentengeräuschen und Synthesizer-Effektsounds. Auch wurden die Grooves nicht trocken abgelegt, sondern enthalten oft bereits Hall, Delay und diverse Modulationseffekte, sodass man jeden Groove als Minikunstwerk betrachten und verwenden sollte. Dabei fallen viele Einsatzgebiete ein: Elektronische Musik allgemein, Ambient, Film- und Computerspielmusik, vielleicht auch
Werbung und Jingle-Produktion.

Die Patterns wirken eher zurückhaltend und tiefmittig, lockern andere Grooves aber auf oder verpassen ihnen kreatives Flair. Manche davon können aber durchaus auch als Ergänzung oder Ersatz für Monsterproduktionen wie StormDrum dienen, wobei sie eben nicht so offensichtlich natürlich oder Szenen-gebunden wirken.